Vaude Hogan Ultralight
Nach dem sich das "Akto-Zelt" von Hilleberg bei unserem ersten Versuch der Nordkapbesteigung im letzten Jahr auf so unrühmliche Weise für immer verabschiedete, kaufte Riderman sich ja bekanntlich das "Hogan Ultralight" aus dem Sortiment der Firma "Vaude".

Von den Maßen, Gewicht und Design war er gleich so angetan, dass er spontan ein "love at the first glance" Gefühl bekam. Das gute Image der Firma  Vaude", mit deren Produkte er bis dato durchgängig nur sehr gute Erfahrungen bezüglich Qualität und Preis - Leistungsverhältnis gemacht hatte, bestärkte ihn bei der Entscheidung zu diesem Aufdieschnellekauf. In den hundertunddrei Nächten der bisherigen Nutzung wurden seine Erwartungen nur ein wenig dadurch getrübt, dass eine Zeltstange schon im zarten Alter von 80 Nächten sich mit einen Bruch verabschiedete, was allerding unter Verwendung des mitgelieferten Reparaturset kein ernstzunehmendes Problem darstellte, welches mit ein paar Handgriffen schnell behoben werden konnte.

Die positiven Eigenschaften überwogen bei weitem. Reichliche Stunden prasselte der Regen auf das Zelt nieder und es blieb innen trotzig trocken, die ganz vereinzelten Regentropfen, welche doch mal den Weg ins Innenzelt fanden sind wirklich nicht der Rede wert - nicht einmal befand sich morgens Kondenswasser im Innenraum. Der Unterschied der Innen- Außentemperatur war in kühlen Nächten recht beeindruckend. In Honningsvåg fegte der Sturm die ganze Nacht zum Fürchten über den Campingplatz hinweg, der gute Hogan wackelte und schwankte zwar wie ein in die Jahre gekommener Boxer, überstand aber alle Runden zu Riderman´s Freude sehr souverän.

In wenigen Minuten war es nervenschonend auf oder abgebaut, was bei fast täglichen Wechsel des Standortes ein nicht zu unterschätzender Vorteil war. Riderman mit seinen 185 cm nicht unbedingt der Kleinste, hat sich in dem 200 cm langen und 130 cm breiten und 90 cm hohem Innenzelt nie beengt gefühlt, was er sehr zu schätzen wusste, da er ja in kleinen Räumen bekanntlich gerne mal am Rad dreht. Als Zweimannzelt konzipiert, bot der Hogan bei alleiniger Nutzung reichlich Stauraum für alles mitgeführte Gepäck. Drei Innentaschen unterstützen das  ich "hab´sgefunden" Erfolgserlebnisgefühl aktiv. Am Top hatte Riderman ein Gummiband eingezogen, dort ließen sich Taschenlampe, Abwehrspray und Dienstmütze griffbereit anbringen.

Die Zeltunterlage ist in einem Stück passgenau auf den kompletten Grundriss des Außenzelts - Innenzelt mit Apsis - zu geschnitten, sie schützt den Zeltboden vor Nässe sowie Beschädigung und verhindern das Aufsteigen von kondensierender Bodenfeuchtigkeit. Sie lässt sich außerdem in vielfältiger Weise als Regencape, Sitzunterlage usw. nutzen.
Riderman ist mit seiner damaligen Entscheidung für diesen Kauf auch jetzt noch recht zufrieden und empfiehlt weiter.
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"Indianisch gut" "Klein und fein" "Schluckspecht" "Zwei die passen" "Volldicht" "David und Goliath" "Leicht und lütt" "Nachtasyl" -

Technische Daten:

Zelt
Gewicht: 1.700 g - Packmaß: 15 cm x 50 cm
Innenzelt: Höhe max. 95 cm - Breite 130 cm - Länge 200 cm - Apsis 70 cm
Material Außenzelt: Polyamid (Ripstop) SI - Innenzelt: Poyester (Ripstop)
Wassersäule: 3000 mm - Boden: 10.000 mm

Zeltunterlage
Gewicht: 260 g, Packmaß: 7 cm x 22 cm, aus Nylon

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© by Peter Bauermann, 2007
- aktualisiert 12 / 09 -

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